Besuch der Referenz- und Versuchsflächen bei Schnee und Eis

Das jüngste Projekttreffen im KI-Recover-Projekt führte das Team in den winterlichen Bayerischen Wald, wo trotz Schnee und eisiger Kälte mehrere Referenz- und Versuchsflächen besucht wurden. Der Fokus lag auf den durch Sturmereignisse und andere Störungen geprägten Waldbeständen, die verdeutlichen, wie komplex und dynamisch Waldökosysteme auf äußere Einflüsse reagieren. Der Austausch vor Ort ermöglichte wertvolle Einblicke in die Datenlage, Monitoring-Methoden und die gemeinsamen Forschungsziele des Projekts.

Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxispartnern und Technologieentwicklung, die entscheidend für den Erfolg von KI-Recover ist. Ein besonderer Dank gilt dem Nationalpark Bayerischer Wald für die Ausrichtung sowie allen Projektpartner*innen für den produktiven Austausch und die inspirierenden Gespräche – und natürlich für ihre Bereitschaft, auch im Schnee auf die Flächen zu gehen!

Das KI-Recover-Projekt zielt darauf ab, eine KI-basierte Analyse und Modellierung von Sukzession und Wiederaufforstungsmaßnahmen nach großflächigen Störungen zu entwickeln. Es soll die Wiederbewaldung in Waldökosystemen unterstützen, indem es die Kohlenstoffbindung und die Effektivität von Aufforstungsmaßnahmen überwacht.
Die Luftbild Umwelt Planung GmbH spielt eine zentrale Rolle bei der Analyse und Bewertung von Wiederaufforstungsmaßnahmen auf gestörten Flächen mittels Deep Learning Algorithmen, insbesondere durch die Anwendung von Drohnen- und Luftbilddaten zur Erfassung des Wuchserfolgs von Setzlingen.

Projektstart: Mai 2025
Laufzeit: 3,5 Jahre
FKZ: 67KIA4059C

Projektpartner:

  • Technische Universität (FG KI und Landnutzungswandel) – Projektleitung
  • Universität Freiburg (AG Wildlife Ecology and Conservation Biology)
  • Georg-August-Universität Göttingen (Abt. Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen)